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Was ist DTF-Tinte und wie funktioniert sie?
DTF ist ein Digitaldruckverfahren, bei dem das Design zunächst auf eine Transferfolie gedruckt, mit Klebepulver beschichtet und ausgehärtet und anschließend mit Hitze auf den Stoff übertragen wird; diese Klebeschicht macht das Verfahren unabhängig von der Faserstruktur des Stoffs.
Wie der Druckablauf funktioniert
Das Design wird zunächst auf eine spezielle Transferfolie gedruckt; solange die Folie noch feucht ist, wird Klebepulver darauf gestreut und anschließend mit Hitze auf der Folie fixiert. Im letzten Schritt wird die Folie mit einer Heißpresse auf den Stoff gepresst; nach dem Abkühlen wird die Folie abgezogen, und der Druck bleibt auf dem Stoff zurück.
Die Rolle des Klebepulvers
Was DTF von faserabhängigen Verfahren unterscheidet, ist, dass sich die Farbe mit dem Klebepulver verbindet, nicht mit dem Stoff selbst; dadurch spielt es kaum eine Rolle, ob der Stoff aus Baumwolle, Polyester oder einer Mischung besteht, und eine separate Stoffvorbehandlung entfällt.
Der Unterschied zu faserbasierten Verfahren
Bei Verfahren wie Sublimation oder Reaktivdruck geht die Farbe eine chemische Bindung mit der Faserstruktur des Stoffs ein; bei DTF entsteht die Bindung mechanisch über die Klebeschicht. Die natürliche Folge dieses Unterschieds: DTF ist bei unterschiedlichen Stoffarten flexibler, während faserbasierte Verfahren bei bestimmten Fasertypen eine stärkere Fixierung bieten.
Worauf bei der Auswahl zu achten ist
Bei DTF ist nicht die Stoffart die entscheidende Frage, sondern ob der Produktionsablauf Folienbedruckung, Pulveraushärtung und Heißpressen aufnehmen kann; diese Flexibilität ist bei kleinen bis mittleren Auflagen mit unterschiedlichen Stoffarten von Vorteil.